BW schafft Gymnasium ab

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Die Pläne zur Pervertierung unserer Kinder dürften sich inzwischen herumgesprochen haben. Das sollte aber nicht davon ablenken, daß auch Baden-Württemberg die faktische Abschaffung des Gymnasiums plant.

Zwar wird nicht die Schulform „Gymnasium“ an sich abgeschafft. Das bedeutet, der Name wird beibehalten, aber inhaltlich so ausgestaltet, daß nichts mehr übrig bleibt, was den Namen „Gymnasium“ verdient.

So ist es auch in den anderen rot-grünen Bundesländern geschehen.

Ein vor wenigen Tagen vorgestelltes Papier ist eine Heuchelei. Es verspricht schönklingende Sachen, die sich aber bei näherer Betrachtung als untauglich erweisen, und nur der linken Ideologie dienen.

So soll künftig jeder Schüler von der 5. Klasse bis zum Abitur einen „Lerncoach“ bekommen, der ihn „unterstützen“ und beim Erreichen der Lernziele helfen soll.

Wozu haben wir denn Lehrer? Soll das heißen, ein Fachfremder kann es besser als ein sich heute im Dienst befindender Lehrer?

Genauer gesagt, dem Schüler wird eine zusätzliche Aufsichtsperson zur Seite gestellt, der von der 5. Klasse bis zum Abitur durchgehend in Kontakt mit ihm steht. Die ideale Voraussetzung, ihn auszuschnüffeln und auf ihn einzuwirken, wenn er die linksgrünen „Lernziele“ nicht annimmt.

Das ganze ist ohnehin unnötig, denn jedes Kind hat zwei Bezugspersonen, die ihn unterstützen: Vater und Mutter.


„Die Eingangsklasse in die Oberstufe, die Oberstufe 1, ist so gestaltet, dass auch Wechsler von den Real- oder Gemeinschaftsschulen hier gut einsteigen können.“ – Das bedeutet nichts anderes als Niveau-Absenkung.

Für Schulwechsler sollen zusätzliche Übungsstunden, „Fundamentum“ genannt, angeboten werden. Ist das nicht Aufgabe der Vorgängerschule, die Voraussetzungen für den Übertritt ins Gymnasium zu schaffen? Wenn dies das Gymnasium selbst tun soll, geht das zulasten des regulären Gymnasialunterrichts.

Für alle Schüler in der Eingangsstufe soll es zwei zusätzliche „Vertiefungsstunden“ in Deutsch und Mathematik geben. Handelt es sich wirklich um Vertiefungsstunden, oder eher zusätzliche Stunden, um Lerndefizite auszugleichen? Und was machen die guten Schüler in dieser Zeit?

„In der 11. und 12. Klasse, also Oberstufe 1 und 2, wird dann auch schon auf ein mögliches späteres Studium vorbereitet.“ – Ist das etwas neues? Das ist doch eine Selbstverständlichkeit für das Gymnasium!

Naturwissenschaft oder zweite Fremdsprache wird als verbindliches Abiturprüfungsfach abgeschafft. Statt eine finden nun zwei mündliche Prüfungen statt, sodaß der Schüler einer stärkeren Willkür bei der Benotung ausgesetzt ist.

Die nächste Demo für alle findet am Sonntag, den 21.6.2015 um 14:00 auf dem Schillerplatz in Stuttgart statt.

http://www.swr.de/swrinfo/schulreform-gymnasium-2020-wie-sieht-das-konzept-aus/-/id=7612/did=15478758/nid=7612/1oe2h6w/index.html

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